Von Dr. sc. nat. ETH Paolo Colombani, Dipl. Ing. ETH Christof Mannhart | Lesezeit 2 bis 3 Minuten
Wer rastet, der rostet. Dies gilt auch für den Stoffwechsel und die Erhaltung der Gesundheit. Denn ohne ein Mindestmass an regelmässiger körperlicher Aktivität lässt sich Gesundheit kaum bewahren. Inwiefern aber lebenslange körperliche Aktivität vermag, unerwünschte Prozesse wie die stille Entzündung komplett einzudämmen, war bis vor kurzem eine offene Frage. Sie ist nun beantwortet.
Regelmässige körperliche Aktivität gilt unbestritten als Voraussetzung für die Erhaltung der Gesundheit. Sie ist aber zugleich ein Paradebeispiel für scheinbar widersprüchliche Effekte. Während einzelne Belastungen kurzfristig, über wenige Stunden hinweg betrachtet, entzündungsfördernde Stoffwechselprozesse anstossen, entfaltet dauerhaftes, regelmässiges Training eine insgesamt entzündungshemmende Wirkung.
Die stille Entzündung ist ein häufiges Merkmal des biologischen Alterns und gilt als Risikofaktor für zahlreiche unerwünschte Zustände wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes oder neurodegenerative Erkrankungen. Regelmässige körperliche Aktivität führt hingegen zu einer Reduktion der stillen Entzündung. Ob aber ein lebenslanges Training die stille Entzündung komplett eindämmt, war bisher unklar. Eine Gruppe von spanischen Forschenden hat sich daher dieser Frage angenommen.
Die Studie
Die wesentlichen Ergebnisse
Vorsicht bei der Interpretation
Fazit
Quellen
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