Von Dr. sc. nat. ETH Paolo Colombani, Dipl. Ing. ETH Christof Mannhart | Lesezeit 2 bis 3 Minuten

Die Dokumentation von Mikroplastik im Ozean vor über 20 Jahren weckte das wissenschaftliche Interesse zu den kleinen Plastikpartikeln. Inwiefern das mittlerweile auch im menschlichen Körper nachgewiesene Mikroplastik aber der Gesundheit schadet, ist weniger klar als man denken würde. Es gibt sicherlich zahlreiche Hinweise dafür. Diverse Fragen sind aber noch ungeklärt.

Plastik ist in unserem Umfeld allgegenwärtig. Die globale Plastikproduktion steigt seit Jahrzehnten und es ist keine Abkehr von diesem Trend erkennbar. Spätestens seit der Veröffentlichung eines kurzen Berichts über das Vorkommen von mikroskopischem Plastik im Ozean macht man sich auch Gedanken über mögliche gesundheitliche Auswirkungen von «Mikroplastik» 1. Diese winzigen Partikel, die meist durch den Zerfall grösserer Plastikprodukte entstehen, sind oft kleiner als ein Millimeter oder sogar kleiner als ein halber Millimeter und kommen fast überall vor: in der Luft, im Wasser, in Lebensmitteln – aber auch im menschlichen Körper.

Von der Umwelt bis zum Gehirn

Was lässt sich zu den Folgen sagen?

Fazit

Quellen

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